Montag, 17. September 2012

Die Großartige Gorokashow

Fast den ganzen Samstag über war ich bei der Gorokashow, dem größtem indigenem Spektakel der Welt.
Wir, das heist zwei Deutsche Touristen, zwei PNG-Guides und ich, gingen um 8Uhr morgens los, um nichts zu verpassen. Auf dem Hinweg schwermten die beiden Touris vom Spektakel gestern, bei dem sie auch waren und dass es heute noch besser sein müsste. Ich folgte ihnen erst mal und unterhielt mich mit den Guids, von denen ich erfuhr, dass es unter anderem das größte indigene Spektakel der Welt ist.
Angekommen am Festgelände stellten wir fest, dass wir viel zu früh waren und die Kassen noch nicht auf hatten, aber Hilfe nahte.
Sie kam in Form eines schwerbewaffnetem Paramilitär der zum "Mobile Squad" gehörte, einer Spezialeinheit der Polizei. Er sagte uns dass wie einfach durch das hintere Tor gehen sollten und uns drinnen mit Karten versorgen sollten. Und das es nur für Weiße gelte und nicht für unsere Guides. Für mich klingt das schlicht rasistisch. Aber trotzdem kauften meine Begleiter und ich unsere Karten und gaben den Neuguinis die Karten aus, immerhin ist es eine kulturelle, neuguinische Show mit neuguinischen Tänzern für Neuguinis und die weißen sind nur ein gutes Geschäft am Rande.

Wir warteten noch einige Zeit auf die ersten Gruppen, aber so gegen 10 Uhr ging es dann los. Beinahe pausenlos trafen neue Gruppen ein und wir, die wir uns am Tänzereingang postiert hatten, haben super Fotos der Gruppen und der einzenden Tänzer gemacht. Die Gruppen tanzetn und trommelten direkt an uns vorbei!
Später sind wir auch auf Gelände gegangen und haben dem buntem Treiben zugesehn und noch ein paar Filme der Tanzkreise gemacht.


Mit Federn, Fell, Bast und Blättern geschmückte Tänzer aus dem ganzem Land zeigten ihr können und auch ein Weißer war dabei, der bei einer "Mudman-Gruppe" mitmachte. "Mudman" sind so etwas wie die deutschen Pärchten und Raupärchten. Gruselgeister, die in den Legenden und Sagen der Neuguinis herumspuken.
Dieser Tag hatte sich sehr gelohnt und ich kann nur jedem raten sich mit Sonnencreme, Hut, Wasser und Kamera an den Tänzereingang zu stellen, denn später auf dem Gelände trifft man nicht mehr alle Gruppen in Action an.

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