Viele Medien in der ganzen Welt haben darüber berichtet, dass letzte Woche eine Hexenhinrichtung in Mt. Hagen in der Province Southern Highlands stattfand.
Ein trauriges Beispiel für den Aberglauben hier in Papua Neuguinea sind die Sangum-Morde, wo Menschen, häufig Familienmitgliedern, vorgeworfen wird für die Krankheit oder den Tod eines anderen verantwortlich zu sein und ihn mit Hexerei herbeigeführt zu haben.
Der Glube an Magie (Schwarze=böse oder Weiße=gut) ist tief verwurzelt. Und fast jeder Neuguini glaubt auf die eine oder andere Weise daran. Es gibt zwar Gesetzte, aber die wurden auch nur von einem Palerment gemacht, deren Mitglieder im Sumpf des Hexereiglaubens verloren gegangen sind.
Deshalb lauten die Gesetzte: Hexerei ist Strafbar, Anschuldigungen aber nicht!
Die meisten Sanguma-Morde werden nicht vervolgt, weil sie von der Bevölkerung vertuscht werden, oder die betreffende Familie Freunde bei der Polizei hat.
Dieser Fall wird nur wegen des Medienrummels Verfolgt, aber ob es die Richtigen trifft ist bestreitbar und ob das eswat nützt noch viel mehr! Man müsste noch viel mehr Aufklärungsarbeit leisten, aber grade in die ländlichen Regionen sind schwer zugänglich, weil die Infrastruktur noch nicht so weit vorgedrungen ist.
Hier könnt ihr den Spiegelartikel zum Fall lesen.
Die Beiden Zeitungen, die im Land darüber berichtet haben, heißen "Wantok" und "National", vielleicht könnt ihr da etwas googeln.
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